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GLAUBENSSÄTZE FORMEN DIE REALITÄT

Eure Glaubenssätze formen die Realität, eure individuellen Glaubenssätze und eure gemeinsamen Glaubenssätze. Nun, die Intensität eines Glaubenssatzes ist äußerst wichtig – und ihr teilt einige Gruppenannahmen, und es ist schwieriger für euch, solchen Gruppenannahmen zu widersprechen. Aber ihr könnt jenen Annahmen widersprechen, so wie auch diese Klasse jenen Annahmen widerspricht!

Und wenn ihr, ganz einfach ausgedrückt, glaubt, dass es die Menschen gut mit euch meinen und freundlich mit euch sind, dann wird das so sein. Und wenn ihr glaubt, WENN IHR GLAUBT, DASS IHR MIT 22 ZU VERFALLEN BEGINNT, dann werdet ihr das.

Und wenn ihr glaubt, dass ihr arm seid und es immer bleiben werdet, dann wird euch dies eure Erfahrung bestätigen. Ihr schaut euren Glaubenssätzen ins Gesicht, wenn ihr in den Spiegel schaut. Sie formen euer Abbild. Ihr könnt euren Glaubenssätzen nicht entfliehen. Denn sie sind die Methode, mit der ihre eure Erfahrungen erschafft.

Wenn ich über Glaubenssätze spreche, dann denkt ihr an negative Glaubenssätze. Aber ihr sitzt hier alle sehr physisch vor mir. Eure Augen bewegen sich, eure Köpfe nicken, euer Blut strömt durch eure Venen. Ihr alle glaubt ganz offensichtlich, dass ihr lebendig seid, und dieser Glaubenssatz nützt euch sehr. Ihr glaubt, es ist Herbst, und so ist es. Denkt also nicht unbedingt nur an negative Glaubenssätze.

Er glaubt, dass er lacht, und das tut er auch, und wir lachen mit ihm. Ihr tragt nicht einfach nur negative Glaubenssätze mit euch herum. Nur schon die Freude eures Seins spricht von euren positiven Glaubenssätzen.

Daher habe ich nicht gemeint, dass ihr euch auf die negativen Glaubenssätze konzentrieren sollt, die euch in den Sinn kommen. Ich möchte, dass ihr seht, wo eure Glaubenssätze miteinander in Konflikt stehen. Ich möchte, dass ihr zum ersten Mal in eurem Leben, euren bewussten Geist und seine Inhalte untersucht.

Nun, wir haben hier viel über die dunklen Tiefen des Unbewussten sagen gehört und die Kräfte, die tief in uns liegen, und nur wenig über das Wunder eures bewussten Geistes und was dort wohl sein könnte. Es scheint beinahe, dass euch allen sehr daran liegt, dass alle Antworten unterhalb des Bewusstseins liegen, wo es schwierig für euch ist, sie zu finden. Daher verändern wir das Spiel etwas.

Ihr rühmt euch alle, bewusste Wesen zu sein. Darum fordere ich euch auf, euch der Inhalte eures bewussten Geistes auch gewahr zu sein – das ist nicht zu viel verlangt. Ihr beginnt gerade erst zu begreifen, wie voll er ist! Alles ist zugänglich. Die Glaubenssätze sind nicht begraben, außer ihr glaubt, dass sie es sind. Die Gedanken und Gefühle und Emotionen, die euch leiten, liegen nicht in einem dunklen Kasten in eurem Geist begraben, sondern liegen vor euch, wenn ihr nur bereit seid, hinzusehen. Alles ist zugänglich, und auf eine Weise ist alles kreativ und alles konstruktiv und liegt alles vor euch, damit ihr es sehen und nutzen und erkennen könnt. Nun, ich habe das in meinem Buch gesagt, aber ich habe gerade erst begonnen, es zu sagen!

Es gibt keine Kobolde in den Tiefen des Unbewussten. Ihr müsst mit euren Psychologen kein Verstecken spielen, um sie zu finden. Sie liegen nicht in der Vergangenheit dieses oder irgend eines anderen Lebens begraben. Ihr seid nicht an gemachte Versprechen gebunden. Ihr seid nicht an falsche Überzeugungen gebunden. Ihr seid freie, bewusste Wesen. Und so werdet ihr hoffentlich lernen, freudevolle bewusste Wesen zu sein. Und wenn ihr das seid, werdet ihr euch nicht vor dem inneren Selbst fürchten, und ihr werdet frei Informationen von der Außenwelt und von der Innenwelt annehmen, weil ihr euch eurer Position dann sehr sicher seid.

Wenn ihr am Abend ins Bett geht, dann hört auf eure Gedanken. Sie sind bewusst. Ihr könnt euch dessen, was ihr denkt, bewusst werden. Viele der Antworten liegen daher im bewussten Geist. Ihr habt euch einfach daran gewöhnt, nur die eine dünne Bewusstseinslinie zu akzeptieren und alle anderen zu ignorieren, oder die anderen anderen Ursachen zuzuschreiben. Die Belohnungen liegen vor euch und sie gehören euch.

Es ist wichtig, dass ihr erkennt, dass ihr dem Unerklärlichen nicht ausgeliefert seid, dass ihr keinen Geschehnissen ausgeliefert seid, über die ihr keine Kontrolle habt, weder jenen Geschehnissen, die psychologische Geschehnisse sind, noch in eurem Sinne physischen Geschehnissen. Wie ich euch gesagt habe, macht es kaum etwas aus, ob ihr glaubt, dass euer gegenwärtiges Leben von Ereignissen in eurer frühen Kindheit oder von vergangenen Leben verursacht wird, die ihr euch gleichermaßen außer Stande zu kontrollieren seht. Eure Ereignisse, eue rLeben, eure Erfahrungen werden von euren gegenwärtigen Glaubenssätzen verursacht. Verändert die Glaubenssätze, und euer Leben wird sich verändern.