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DIE VERÄNDERUNG DER REALITÄT

Es gibt keinen Ausweg. Ihr erschafft eure Realität. Ihr erschafft den guten Teil. Ihr seid verantwortlich für euren Erfolg, für euer Leben, für die Freude eures Seins, für euer Gähnen. Wenn ich euch sage, dass ihr eure Erfahrungen erschafft, dann springt ihr automatisch zur Folgerung, dass ihr nur eure schlechten Erfahrungen erschafft. Schätzt euch etwas besser ein! Ihr erschafft auch die Freuden in eurem täglichen Leben und eure glücklichen Zusammentreffen. Ihr seid es, die gleich zur Interpretation übergehen, dass, weil ihr eure Realität erschafft, ihr für die düsteren Aspekte eures Lebens und für eure Einschränkungen verantwortlich seid. Nochmals, wenn ihr jene Bereiche betrachtet, mit denen ihr zufrieden seid, und jene Überzeugungen von Erfolg auf jene Bereiche übertragt, mit denen ihr nicht so zufrieden seid, werdet ihr auch dort sehen, dass ihr eure Erfahrungen erschafft und dass das Gefühl des Erfolgs von einem Bereich eures Lebens auf einen anderen übertragen werden kann. Ihr erschafft eure Erfahrungen. Ihr erschafft eure Vergangenheit, eure Gegenwart und eure Zukunft. Ihr seid für jeden Moments des Tages verantwortlich, individuell und en masse. En masse bringen eure Überzeugungen die Bedingungen der Welt hervor, die ihr kennt. Individuell erschaffen sie euer persönliches tägliches Leben.

Wie ich euch schon zuvor gesagt habe, wurde euch sozusagen das Geschenk der Götter gegeben. Eure Überzeugungen werden Realität. Was ihr glaubt, ist und wird in eurer Erfahrung real. Es gibt keine anderen Antworten. Es gibt keinen Bereich in eurem Leben, auf den das nicht zutrifft.

Wenn ihr jung und auf eure Eltern wütend seid oder auf euren Hintergrund, dann habt ihr geholfen, jenen Hintergrund zu erschaffen. Wenn ihr älter seid und auf euer Leben zurückblickt und euch nicht gefällt, was ihr in bestimmten Bereichen damit getan habt, dann habt ihr es erschaffen. Ihr könnt die Schuld nicht auf die Umstände abschieben, egal, was für ein Alter oder eine Position ihr habt. Ihr könnt euren Eltern keine Vorwürfe machen, egal, was für ein Alter oder eine Position ihr habt. Ihr könnt euren Kindern keine Vorwürfe machen, egal, was für ein Alter oder eine Position ihr habt.

Jetzt schlage ich euch allen ein Experiment vor. Jeder muss es für sich alleine tun, und es ist knifflig! Vielleicht eines der kniffligsten, das ich mir ausdenken kann. Ihr müsst allerdings die Grundlage für das Experiment verstehen, das ich vorschlage. Zuallererst müsst ihr realisieren, dass eure persönliche Realität eine von zahllosen wahrscheinlichen Realitäten ist. Ihr erfahrt eine von vielen wahrscheinlichen Realitäten. Nun, aufgrund eurer neurologischen Struktur könnt ihr, in eurem Sinne, physikalisch nur eine bestimmte Zahl von Geschehnissen gleichzeitig wahrnehmen. Daher sucht ihr aus einer unbegrenzten Anzahl wahrscheinlicher Geschehnisse jene aus, die ihr mittels eures physischen Systems wahrnehmen werdet, im Rahmen von Zeit und biologischer Realität. Es kommt euch aber so vor, dass während ich spreche, die Realität, die ihr kennt, steinharte Realität ist und dass alle anderen Realitäten wahrscheinlich sind. Stattdessen nehmt ihr eine von vielen wahrscheinlichen Realitäten war und erfahrt sie. Dies müsst ihr verstehen, andernfalls wird das Experiment nicht funktionieren. Wenn ihr darauf besteht, eure gegenwärtige Realität als steinharte Realität zu betrachten und alles andere als wahrscheinlich, dann wird das Experiment nicht funktionieren. Ihr müsst also zuerst erkennen, dass ihr eine von vielen wahrscheinlichen Realitäten erfahrt.

Nehmt nun alle einen Bereich eures Lebens, mit dem ihr in eurem Sinne nicht zufrieden seid. Denkt an ihn. Nun, denkt an ihn nicht als steinharte Realität, sondern als eine von vielen wahrscheinlichen Realitäten, die ihr aufgrund eurer Überzeugungen in eure Erfahrung gebracht hat. Nun, behaltet euch die Vorstellung im Gedächtnis, dass es in jenem einen Bereich noch andere wahrscheinliche Realitäten gibt, die ihr ebenso leicht in eure physische Erfahrung ziehen könnt, und sie biologisch, praktisch und vertraut in eurem täglichen Leben erfahren könnt. Dann stellt euch vor, während vielleicht fünf Minuten pro Tag und nicht länger, wie ihr durch eure Überzeugungen jenen Teil der wahrscheinlichen Realität in eure eigene zieht. Für jenen Zeitraum müsst ihr aber eure Überzeugungen in jenem Gebiet verändern. Ihr müsst erkennen, dass eure Überzeugung die Realität zu euch hinzieht. Verändert daher fünf Minuten lang eure Überzeugung. Und wenn ihr das getreu tut, werdet ihr sehen, wie sich eure Realität in jenem Bereich verändert.

(An diesem Punkt fragte einer der Studenten, warum man diese Übung nur gerade fünf Minuten pro Tag machen soll.)

Weil ihr euch unter Druck setzt, wenn ihr eine längere Zeitspanne nehmt. Ihr werdet beginnen, das, was ihr wollt, mit dem zu vergleichen, was ihr habt. Ihr werdet beginnen zu denken, dass ihr dabei seid zu versuchen, steinharte Realität in etwas anderes zu verwandeln. Ihr seid von einer festen Position hypnotisiert. Die kurze Zeitspanne reicht. Außerhalb jener Zeit sollte ihr nicht einmal daran denken.